Lassen Sie Ihr Fleisch nicht verbrennen

Was ist das wohl mit Abstand ärgerlichste, was einem beim Grillen passieren kann? Genau: Man achtet nicht auf die Zeit, unterhält sich angeregt mit Freunden, die man schon länger nicht mehr gesehen hat oder bleibt am Fernseher hängen, wo eine spannende Szene aus einem Actionfilm gezeigt wird, während auf dem Grill das Fleisch immer schwärzer wird. Resultat: Verschwendete Nahrungsmittel, ein knurrender Magen und peinliche Kommentare der besseren Hälfte oder der undankbaren Gäste. Das ganze Debakel kann man mit einer einfachen Uhr leicht verhindern und sich so Ärger ersparen. Alternativ käme auch ein ordentlicher Grill in Frage, etwa ein Modell der Weber Genesis-Serie, mit dem man viel leichter und präziser grillen kann. Viele Grills bieten auch die Möglichkeit des indirekten Grillens, das heißt, das Grillgut liegt nicht direkt über der offenen Flamme, verbrennt also auch nicht schwarz, sondern wird im geschlossenen Deckel des Grills durch die heiße Glut gegart. Doch auch wenn hier die Toleranzzeit höher liegt, gilt noch immer: Liegt das Grillgut zu lange auf dem Rost, wird es trocken und schmeckt weniger gut. Also: Grillen Sie nicht ohne greifbaren Zeitmesser – wer sich auch nur einen kleinen Grill leisten kann, kann dank Restposten auch eine praktische und zuverlässige Armbanduhr erstehen, und künftig kulinarische Unfälle hoffentlich vermeiden. Noch ein Tipp: Mariniertes Grillgut bleibt länger saftig und schmeckt intensiver, wenn Sie also wissen, dass Sie sich zum Beispiel auf einer Grillfeier nicht dauernd am Rost aufhalten können, sollten Sie am Vortag eine Marinade herstellen und das Grillgut darin einlegen. So können Sie es am Abend ohne weiteres würzen auf den Rost legen und garen lassen.